Freitag, 4. August 2017

Ein Tag am Meer IV - letzter Teil -

16:30 Uhr: Dämmere im berüchtigten Log-On-Log-Off-Modus auf dem Sofa. Die Tour läuft. Langweilige Etappe. Drehe den Ton auf leise. Träume wie auf Kommando von einer Radtour von Celle nach Uelzen, die ich mit meinen Eltern als Kind unternommen habe. Plötzlich brüllt mich Cédric Vasseur an.


17:30 Uhr: Ich schrecke hoch. Cédric Vasseur brüllt natürlich nicht mich an, sondern außerhalb meiner bewussten Wahrnehmung hat mein Daumen im entscheidenden Moment mit der Fernbedienung den Fernseher auf volle Lautstärke gedreht. Edvald Boasson Hagen, der Norweger, stellt es clever an und gewinnt vor einem Verfolgerfeld die Etappe nach Salon-de-Provence.





Mache die Klipp-Klapp-Box für einen Apéritif im MG-Nest klar: Kro für die Dame, 1664 für den Herrn und eine kleine Tüte bretonische Chips als Snack vorweg. Tapere einmal durch die ganze Anlage. Tatsächlich sind wieder alle Außenplätze ungenutzt. Der Mallorca-Sport morgens in aller Herrgottsfrühe die beste Plätze mit Handtücher zu reservieren, ist hier unbekannt.




19 Uhr: Zum Glück habe wir unsere Opinels dabei. Im ganzen Haushalt ist kein vernünftiges Messer aufzutreiben. Zersäbele damit die grünen Tomaten aus dem Felsengarten von Erich, dem Melonenmann, Avocado dazu, paar Scheibchen grüne Oliven, Löffel Kapern. Pesto? Bin zu faul. Zupfe nur ein paar Basilikumblätter vom Strauch auf der Fensterbank. Muscadet dazu. Passt.

20 Uhr: Wäre ich um 19 Uhr nicht zu faul bzw. zu vergesslich gewesen, den Grill anzuschmeißen, hätte ich jetzt die Lammkoteletts schön grillen können. Habe ich aber nicht. Mache sie gemütlich in der Pfanne mit einem Zweig Thymian. Abgelöscht wird mit Zitronensaft. Bei Aldi gab es heute für Kleines ein Fleischthermometer mit Funk. Das piept zuverlässig im MG-Nest, als die Koteletts fast medium sind. Dazu Kartoffeln. Amandines.


Auch hier machen die Opinels an den Koteletts eine gute Figur. Mit der Zitronen-Kräuter-Patsche schmecken sie uns besser als vom Grill. Wie in Kindertagen: Die Kartoffeln werden mit der Gabel in der Sauce zu einer köstlichen Pampe zermust. Lecker.


21:30 Uhr ein Bourgeuil sorgt zusammen mit einer kleinen Käseplatte (Selle de Chère, Cantal entre deux, und Comté, 24 Monate) für die nötige Bettschwere. Schließlich warten auf uns morgen ein ähnlich volles Programm und Erich, der Melonenmann.

[Ende]

Donnerstag, 3. August 2017

Ein Tag am Meer III

11:30 Uhr: Ich erinnere mich an ein Rezept aus Nigel Slaters Diaries. Ich halbiere eine große Tomate aus dem Felsengarten von Erich, dem Melonenmann. Streue Meersalz und ein wenig Zucker drauf. Die Dinger wandern für 45 Minuten in den 200 Grad heißen Ofen. Ich streue ein wenig Thymian aus dem Topf vor dem Küchenfenster drauf und packe zwei kleine Ziegenkäse auf jede Hälfte. Zurück in den Ofen.





Unterdessen fahre ich mit dem Mountainbike noch einmal schnell zu Erich, dem Melonenmann und kaufe Schinken. Dabei komme ich am Schuppen mit den Surfbrettern vorbei. Und wer knutscht da zwischen den bammelnden Sufkombis? Ganz genau: Lisel und Gilles, der Bademeister - wie die Teenager. Als hätte ich es nicht geahnt. Lache innerlich und mache unseren Opa nach:”Verfluchte Unzucht!”


Die Klipp-Klapp-Box wird für's Mittagessen bestückt. Die geschmolzenen Tomaten kommen auf ein Salatbett mit den Schinkenscheiben. Abmarsch zum MG-Nest. Die Sonne knallt jetzt richtig. Hütchen und Sonnenbrille reichen nicht aus. Wir ziehen den Tisch in  den Schatten. Zehn Parteien sind hier auf der Anlage. Wir sind die einzigen, die die Außen-Essplätze nutzen - am liebsten das MG-Nest. Hatte befürchtet, dass es Theater geben könnte - wer wann und so, aber nix. Nada. Alle hocken in der Bude. Mir soll es recht sein.


Entdeckung des Urlaubs: Ein Biermischgetränk mit Zitronensaft. Viel herber und natürlich zitroniger als das übliche Panaché. Heiß geliebt und kalt getrunken. Zwei Worte und zisch! Wir moppen die letzten Salatblätter und den ausgelaufenen Tomatensud mit knusprigem Baguette auf. Nachtisch sind die platten Pfirsiche von Erich, dem Melonenmann, die sich als Schlürfepfirsiche entpuppen. Unverschämt süß und saftig. Die klebrige Brühe läuft uns am Kinn runter. Mittagspause.


13 Uhr: Auf dem Parkplatz vor dem Tennisplatz auf dem Suzanne Lenglen einst trainierte drängeln sich die Autos. Tout Paris möchte ein wenig Sommerfrische am Meer genießen. Alle natürlich mit Smartphones und Tablets ausgestattet. An mobiles Telefonieren ist nicht mehr zu denken. Internet ist schon seit 12:45 Uhr zusammengebrochen.


14 Uhr: Uns wird es zu voll. Aufbruch nach Offranville. Da ist heute ein verschnarchter Nachmittags-Markt. Warum Offranville eine Präfektur ist und Dieppe nicht, wissen vermutlich auch die Ofranvillais nicht.


Wir brauchen nichts und schlendern nur so aus Daffke über den Platz. Der sensationelle Metzger (Kalbsbries, Jambonneau) aus dem Eure, kommt schon seit einigen Jahren nicht mehr. Der Typ mit dem Schirm auf dem Kopf und der Flüstertüte "Il est là, il est là, il est lààhà!" ist auch nicht da. Die Melonen und die Tomaten, die ich bei Erich, dem Melonenmann, gekauft habe sehen besser aus und waren preiswerter.


Im Supermarkt kaufen wir alibihalber ein paar Kleinigkeiten, um zurück am Haus festzustellen, dass wir fast alles vergessen haben, was wir für's Abendessen brauchen. Beim blättern in einer französischen Fresszeitschrift war mir eine Idee gekommen, was ich mit der grünen Tomate aus Erichs Körbchen machen könnte. Fahre mit dem Rad nach Aldi in Saint Aubin. Gegenüber einer Fahrt nach Dieppe, hat das den Vorteil, dass ich über eine autoarme Strecke fahre und ich brauche den Mont Robin nur einmal rauf. Zurück ist es eine kleine Abfahrt und ansonsten flach. Bei Metzger Michel vorbei. Lammkoteletts für den Grill.


[Fortsetzung folgt]

Mittwoch, 2. August 2017

Ein Tag am Meer II

8 Uhr: Wir schleppen Teller, Tassen und Thermoskanne zum ehemaligen MG-Nest, das in diesem Sommer unser Essplatz ist. Ich habe mir bei Globi so eine Klipp-Klapp-Box mit Griff gekauft. Jetzt können wir sie gut gebrauchen. Die Buttercroissants sind schön butterig, die Salzbutter schön salzig und der Blick auf die Bucht schön bilderbuchtmäßig. Allerdings sind Brille und Hütchen schon Pflicht. Die Sonne knallt. Da hat man ruck zuck einen an der Marmel.




Noch ist das Internet gut. Mit dem Tablet surfe ich den NDR an. Mal sehen, was Altenburg mit seinen Freeses zu Stande gebracht hat. Nix - ist anscheinend auch im Urlaub. Er sendet eine Konserve:"Der Lachs der Weisheit". Diese alte Folge ist allerdings genial. Mittelalterverlobung bei den Freeses. Alle tragen Kartoffelsäcken und lauschen einer Freien Rednerin. Als die Stelle mit dem Eierlikör kommt, pruste ein wenig Tee durch die Nasenlöcher, obwohl ich die Folge doch schon kenne.


9 Uhr: Ich statte Erich, dem Melonenmann, einen ersten Besuch ab. Ich kaufe - Überraschung! - zwei Melonen und ein Körbchen gemischte Tomaten aus seinem Felsengarten. Die Melonen kosten 2 für 3 EUR, für das Tomatenkörbchen will er 2,70. Er rundet ab und sagt:"Eh, ben cinq." Ich gebe einen 5er-Schein und bekomme als "Rückgeld" zwei platte Pfirsiche - weißfleischig.





Auf dem Parkplatz versammelt sich die Damenabteilung des Turnvereins Dieppe-Altstadt zum gemeinsamen Aqua-Walking. Neopren, neon-grüne Haarbänder und die ganze Zeit am quatern. Erich, der Melonenmann und ich nennen sie die pies bavardes - Graue-Elstern. Erich sagt:”Melone, Melone!” Und wir müssen beide lachen.


10 Uhr: Ab zum Wasser. Der grauhaarige Chef (56) der Badeaufsicht krault mit der athletischen, jungen Blonden aus seinem Team durch die Bucht. Er heißt Gilles. Seine Frau macht mit den Kindern (der Junge 16 und das Mädchen 14) Urlaub in Sanary am Mittelmeer. Ihm sei das zu heiß. So,so.


Sie heißt Lisel und kommt ursprünglich aus Pepinster an der Weser in Belgien. Sie war für 1 ½ Jahre mit einem Schtis verheiratet. Gemeinsam wollten sie das große Geld mit einer Frittenhütte in Cayeux machen. Doch mit den fehlenden Einnahmen, kam auch die Liebe abhanden. Lisel ist jetzt 29 und seit zwei Jahren geschieden. Beide paddeln mit Schwimmbrille. Danach stehen sie kichernd unter der Stranddusche. Da geht noch was . . .


Seit einer Woche schreibt der Meister ans Infoboard, das Wasser sei 18 Grad warm - manchmal hat er einen Clown gefrühstückt, dann schreibt er 18,5 Grad. In Wirklichkeit sind es 15. Manchmal - wenn er nicht guckt - schmiere ich die Acht und das Komma mit dem Finger weg, dann stimmt es wieder.


Trage Neopren, taste mich langsam das Pier runter. Klatsch. Die erste richtige Welle reißt mich in die Fluten. “Une fois dedans, elle est bonne.”, heißt es hier auf Postkarten - wenn man einmal drin ist, geht's.


Auf dem anderen Pier verlässt die Senioren-Schwimm-Gruppe Saint-Aubin-sur Scie das Wasser. Alle mit weißer Badekappe. Angeführt werden sie vom 1. Vorsitzenden des Vereins, dem 75jährigen Gégé Renault, wie immer perfekt gestutzter Schnäuzer, braun gebrannt und durchtrainiert. Er nimmt einen blauen Badeschlappen in die Hand und winkt den Nachzüglern, sie mögen das Wasser zügig verlassen:”Allez, allez!” So geht das täglich bis Ende September.


Die Flut ist hoch. Schon nach wenigen Metern geht es steil nach unten. Bestimmt 10 Meter. Jungs und Mädels aus Holland haben eine Luftmatratze zu Wasser gelassen und machen Kopfsprünge. Ich schwimme bis zur letzte Boje. Wende und ab zum Duschen. Man kühlt doch aus. Und: Ein leichtes Hungergefühl stellt sich ein.


[Fortsetzung folgt]

Dienstag, 1. August 2017

Ein Tag am Meer I

6 Uhr: Die Sonne knallt durch das Fenster. Ich liege hellwach im Bett. Ist das schon senile Bettflucht oder noch der Rhythmus, den ich aus dem Alltag gewohnt bin? Egal, um diese Zeit kann man das Internet noch verwenden. Wenn später die ganzen Fraggles aus Paris einfallen, bricht das Netz wieder zusammen.


Statt L’Équipe: Ich schaue, was Cyclingnews zur Aufgabe von Kittel schreibt, gucke ein paar Bilder bei steephill.tv. Ich sammele Kartonage, olle Zeitschriften und leere Wasserflaschen zusammen und stopfe alles in meinen Rucksack.



7 Uhr: Zähne putzen. Der Wind weht das dumpfe Geläut von St. Thomas of Canterbury - unserer Dorfkirche - zu unserer Klippe herauf. Meistens ist es der dritte Glockenschlag, bei dem ein metallisches Quietschen einsetzt. Das ist Delfine, die Chefin der Bäckerei, die Adélé heißt. Sie orgelt ihr Rolltor nach oben.


Unsere Wohnung ist im Erdgeschoss eines altehrwürdigen Gemäuers - direkt neben dem Eingang zur Cave, dem Keller, den sie hier in den Fels getrieben haben. Alle zehn Parteien haben hier einen vergitterten Verschlag. Keine Ahnung, welcher davon zu unserer Wohnung gehört. Mein 29er Mountainbike lehnt daher im Eingangsbereich. Ich schnappe es mir.


Dicken Vatter. Den oberen Teil der Rue Juliette vor unserem Haus haben sie frisch asphaltiert. Da nimmt man gewaltig Fahrt auf bis einem am Abzweig zur Rue Gabrielle klar wird, warum hier das Mountainbike die Waffe der Wahl ist. Es geht zu steil bergab, ich muss aus dem Sattel und manövriere mich im Stile von Jolanda Neff - ohne mit ihrer Haarpracht konkurrieren zu können - an den Schlaglöchern und Geröllflächen vorbei. Rock'n'Roll!


Über die Promenade komme ich zu den Wertstoffcontainern. Wieder voll. Stopfe mein Zeuch in einen normalen Mülleimer an der Promenade. Den haben die Männer vom Gartenbauamt gerade geleert. Jetzt stehe ich hinter ihnen in der Schlange bei Adélé. Die Chefin ist nicht da. Daher bedient uns die Gepiercte. Ich muss an einen alten Witz von Uwe Lükow denken:"Sie sah aus, als hätte sich der Typ von der Tackerwand im Baumarkt an ihr vergangen."


Selbst, wenn ich eine L’Équipe hätte kaufen wollen. Es wäre nicht gegangen. Das Zeitschriftenregal in der Bäckerei gibt es nicht mehr. Auf der Theke liegen 5 Exemplare Paris-Normandie und ein kleiner Stapel kostenloser Anzeigenblätter. Das war’s.


[Fortsetzung folgt]

Montag, 1. Mai 2017

Swiss Champ is back

Blogger-Urgestein Chris ist mit seinen Splitterbrötchen einem Phänomen auf der Spur, das jeder kennt: Ein Gegenstand des täglichen Bedarfs verschwindet. Der ganze Haushalt wird auf den Kopf gestellt. Das Scheiß-Ding bleibt verschwunden. Du bestellst es neu und findest es wieder - manchmal schon bevor der DHL-Bote das Treppenhaus verlassen hat.

Zwei knapp angebrochene Literflaschen Balistol stehen unter meiner Spüle. Ein komplettes Bürsten-Set zur Fahrradpflege befindet sich seit einigen Jahren nun im Doppelpack in meinem Besitz. Set 1 nach der Bestellung des Neu-Sets unterm Autositz gefunden. Manchmal machst Du nicht mehr.

Chris Kurbjuhn ist es nun mit einer Arbeit aus dem Bereich Grundlagenforschung gelungen, eine virtuelle Ausprägung des Forschungsgegenstands sichtbar zu machen - in der Fachwelt spricht man schon von Verklüngeln 4.0.

Sein Office-Messer war abhanden gekommen. Mit Gemüseresten in der Berliner Woche  eingerollt und in der Bio-Tonne entsorgt? Möglich. Nach akribischer Suche dann der Entschluss: Ein neues Messer muss her. Kurbjuhn rezensierte dann ausführlich über das neue beste Stück und siehe da, dass längst verschütt geglaubte Office tauchte wieder auf der Bildfläche auf. Kann das Zufall sein?

Mit der hemdsärmeligen Anwendung von Begriffen aus der Kybernetik auf alltägliche Phänomene hat schon die Systemtheorie Anfang der '90er (Luhmann!) ihre einschlägigen Erfahrungen gemacht. Kurbjuhn vermeidet strikt den Begriff "virtuelle Kopplung". Der alte Fuchs weiß, dass die Meute der Wissenschaftspresse angeführt von Science und Proccedings nur darauf wartet, ihm die Bude einzurennen.

Es ist gerade mal einen Monat her, da rief Kurbjuhn in seinem Blog die Leserschaft zu einem einzigartigen Feldversuch auf: "Wenn Sie seit längerem einen Gegenstand vermissen, teilen Sie mir bitte Näheres in einem Kommentar oder einer Mail mit. Ich erwähne ihn in den nächsten Splitterbrötchen, und wenn er dann wieder auftaucht, sind wir möglicherweise einer ganz, ganz großen Sache auf der Spur."

Ich meldete ein Swiss Champ von der Firma Victorinox als verschollen - ein Werbegeschenk der Ruhrkohle. Das Ding verschwand irgendwann im Herbst 2010. Ich war gar nicht mal so unglücklich, da ich nun einen guten Grund hatte mir ein Multitool aus gleichem Hause anzuschaffen - liner lock und bessere Zange. Ein häufig genutztes Feature des alten Swiss Champ fehlte allerdings: Der eingebaute Kuli.

Wie dem auch sei. In der vergangenen Woche berichtete ich meiner Mutter von Kurbjuhns Experiment. "Taschenmesser? So'n rotes? Liegt bei Deinem Vater im Schreibtisch." Nachgeschaut. Jaha, das ist schon richtig. Da liegt ein Schweizer Taschenmesser. Aber das ist ein Spartan und nicht das Swiss Champ. Kein schlechtes Gerät. Aber keine Zange, kein Kreuzschlitz und Kuli hat es auch keinen eingebaut.

Gestern dann der Hammer: Bei meiner Mutter quietscht eine Führungsrille vom Rollo. Ich wühle im Keller auf der Suche nach Silikonöl und finde das:


In der Vergrößerung erkennt man links auf der großen Klinge noch gut das alte Logo der Ruhrkohle. Die Ausstattung wurde mittlerweile auch überarbeitet. Es ist ein Haken hinzugekommen und die Lupe sieht 2017 auch anders aus.

Bevor Chris nun seiner Entdeckung weltweit gehypt wird und er möglicherweise mit einer Geschäftsidee durch die Decke geht, freue ich mich, dass ich hier im hintersten Winkel des Internets einen kleinen Vorabbericht geben konnte.

En bald.